Bereits vor langer Zeit habe ich begonnen, mich mit dem Gedanken zu beschäftigen, mehr für mein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu tun. Beides kam lange Zeit zu kurz – und das kann auf Dauer nicht gesund sein.
Nach einigem Überlegen, welche sportliche Aktivität für mich geeignet wäre und bei der ich langfristig motiviert bleiben könnte, bin ich schließlich beim Wandern gelandet.
(<- das bin nicht ich...)
Laufen kann ich. Ich liebe es, in der Natur zu sein, und ich sehe mir gerne schöne Landschaften und kleine Details am Wegesrand an. Die Vorstellung, fernab vom Trubel Zeit für sich selbst und seine Gedanken zu haben, klingt verlockend. Meine Beine, trotz jahrelanger Vernachlässigung, sind noch erstaunlich fit und sollten nicht so schnell schlappmachen – beste Voraussetzungen also!
Um mir ein Ziel zu setzen, habe ich den Jakobsweg ins Auge gefasst. Ob komplett oder in Etappen, mal diesen Teil, mal jenen – egal! Es gibt keine feste Deadline, wann ich das geschafft haben muss. Aber da auch ich nicht jünger werde, sollte ich das in den nächsten 2 bis 3 Jahren angehen.
Also habe ich mir meine exquisite Wanderausrüstung geschnappt – Jeans, T-Shirt, Softshelljacke und irgendwo müssen doch noch diese alten Winterstiefel sein… – und dann ging es los.
Na ja, fast. Als Neuling in der Wanderwelt habe ich mir gedacht: Vielleicht ist es nicht verkehrt, sich jemanden Erfahrenen zur Seite zu holen. Klar, ich suche eigentlich Ruhe und Frieden für meinen Kopf, aber die Vorstellung, irgendwo verloren in einer schwierigen Situation zu stecken, nur weil ich die Route unterschätzt habe – nein, danke! Außerdem, mit der richtigen Begleitung kann man nicht nur interessante Gespräche führen, sondern auch stundenlang schweigend nebeneinander herlaufen, Ruhe und Frieden sind also weiterhin möglich!
Mal sehen, wo die Reise hinführt! Alles ist möglich – also, los geht’s!
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