Es gibt Neuigkeiten: Ich habe mich für den Mammutmarsch 2025 in Nürnberg angemeldet! Am 10. Mai 2025 werde ich mich der Herausforderung stellen, 55 Kilometer in möglichst schneller Zeit zu wandern. Für viele erfahrene Wanderer mag das eine normale Distanz sein, aber für mich wird das ein echtes Abenteuer – und möglicherweise macht mich das schon jetzt ein bisschen nervös!
Warum das für mich eine große Herausforderung ist
Um ehrlich zu sein, liegt diese Distanz weit außerhalb meiner bisherigen Komfortzone. Meine längste Wanderung war bisher 20 Kilometer, und dafür habe ich etwa 4,5 Stunden gebraucht. (Korrektur: die längste Wanderung war bisher 27,5 km in circa 6 Stunden - aber auch mit deutlich mehr Höhenmetern als in Nürnberg im Mai)
55 Kilometer bedeuten also mehr als das Doppelte der Strecke und eine ganz neue körperliche und mentale Belastung.
Der Mammutmarsch wird kein gemütliches Erkunden der Landschaft sein, sondern ein Wettlauf gegen die Uhr, gegen die Müdigkeit und gegen den eigenen inneren Schweinehund. Trotzdem (oder gerade deswegen!) freue ich mich auf diese Herausforderung.
Mein Plan: Vorbereitung ist alles
Bis zum Start im Mai 2025 möchte ich mich körperlich und mental optimal vorbereiten. Hier sind meine ersten Gedanken, wie ich mich dem Ziel nähern möchte:
1. Körperliche Vorbereitung
• Steigerung der Distanz: Ich plane, meine Wanderstrecken Stück für Stück zu verlängern. Bis zum Mammutmarsch möchte ich mich an Tagesetappen von mindestens 40 Kilometern gewöhnt haben.
• Pace-Training: Mein Ziel ist es, meine Geschwindigkeit zu verbessern. Aktuell benötige ich ca. 4,5 Stunden für 20 Kilometer. Hier möchte ich in den kommenden Monaten effektiver und schneller werden.
• Regelmäßigkeit: Neben den längeren Wanderungen werde ich kürzere Touren und Spaziergänge in meinen Alltag einbauen, um die Grundfitness zu steigern.
2. Mentale Vorbereitung
• Durchhaltevermögen trainieren: Lange Strecken sind nicht nur eine Frage der Kondition, sondern auch des Kopfes. Ich möchte lernen, meine Grenzen zu verschieben und mich in schwierigen Momenten selbst zu motivieren.
• Simulieren der Herausforderung: Ich plane, vorab mindestens eine „Trainingswanderung“ mit 50 Kilometern zu machen, um ein Gefühl für die Belastung und die Pausenstrategie zu bekommen.
3. Optimierung der Ausrüstung
• Schuhe: Meine Wanderschuhe haben sich bisher bewährt, aber sind sie auch für 55 Kilometer am Stück geeignet? Das werde ich in den nächsten Monaten herausfinden.
• Rucksack: Ich werde einen leichten, aber funktionalen Rucksack benötigen, in dem ich Wasser, Snacks und eventuell Wechselkleidung transportieren kann.
• Snacks und Verpflegung: Auch das Thema Energieversorgung während der Wanderung werde ich testen. Welche Snacks liefern mir schnelle Energie? Was verträgt mein Körper auf langen Strecken?
Was mich besonders motiviert
Natürlich bin ich nervös – 55 Kilometer sind kein Spaziergang. Aber ich freue mich darauf, meine Grenzen auszuloten und zu sehen, wozu ich fähig bin. Der Mammutmarsch ist nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch eine persönliche Reise. Es geht darum, den inneren Schweinehund zu besiegen, über mich hinauszuwachsen und am Ende stolz ins Ziel zu kommen.
Ich nehme euch mit auf diese Reise
In den nächsten Monaten werde ich hier auf meinem Blog über meine Fortschritte, meine Vorbereitung und meine Erfahrungen berichten. Vielleicht hat ja jemand Tipps oder Hinweise für mich - Ich freue mich über jeden Ratschlag!
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